Nachbetrachtung +kultur camp

Themen Schwerpunkte:

  • Vorstellung von Projekten
  • Fördermöglichkeiten von Kultur. und Kreativwirtschaft
  • Gründung einer Interessenvertretung für die Kultur- und Kreativwirtschaft

Dies war das zweite +kultur barcamp und es wurde schnell klar, daß ein spannender Aspekt in der Entwicklung der Themen über die Jahre liegt. Letztes Jahr fand +kultur mitten in einer Phase heisser Diskussion über die kommunale Kulturförderung statt, jene Diskussion spielte auf dem barcamp aber überhaupt keine Rolle. Es wurde viel über eigene Projekte und Kultur und internet gesprochen.

Dieses Jahr wurden wiederum interessante Projekte einzelner Teilnehmer besprochen, dies ist ein von allen Teilnehmern als wichtig empfundener Themenstrang. Diesmal ging es um

  • ein Stadtentwicklungskonzept zur Kreativwirtschaft: Video
  • eine freie Notenplattform
  • das Festivalprojekt Nietzsche-Pop
  • kreative Zwischnnutzungen am Beispiel der Traumfabrik Petersburg: Video
  • Lichte Momente, Medienkunst im öffentlichen Raum, Altstadt Osnabrück
  • die Erfahrungen des Zimmertheaters mit der Kürzung ihres Zuschusses von der Stadt Osnabrück
  • den Stand der Dinge bei der Initiative zur Einrichtung eines coworking-spaces in Osnabrück: Video
  • Wanderausstellung - ein etwas anderes Ausstellungsprojekt: Video
  • Theaterprojekt Sieg über die Sonne
  • Stadtentwicklung mit den Mitteln der Kultur unter Einbeziehung von Einzelhandel und Immobilienbesitzern am Beispiel Havelberg: Video

Es ging um allgemeine Problemstellungen, wie um

  • Plagiat und Urheberrecht (aus aktuellem Anlass der Diskussion um Dr. Guttenberg): Video
  • Unternehmerisches Denken und Kultur: Video
  • kulturelle Teilhabe von Kindern in Armutsverhältnissen: Video
  • Projektmanagement für Kulturprojekte: Video

In einem weiteren Strang ging es um kulturwirtschaftliche Finanzierungsmodelle von lokaler bis zur EU-Ebene

  • Wirtschaftsförderung für Kreative
  • EU-Fördermöglichkeiten für die Kreativwirtschaft: Video
  • Interessenvertretung der Kreativwirtschaft

Dabei wurden immer wieder Bezüge zum Verhalten von Kommunen und Wirtschaftsförderung hergestellt. Zur Stadt Osnabrück ergibt sich ein uneinheitliches Bild; während das Referat für strategische Stadtentwicklung sich dem Thema intensiv widmet, verhalten sich andere Teile der Stadtverwaltung abwartend. Der Osnabrücker Wirtschaftsförderung wird eine ablehnende Haltung attestiert. Unter dem Strich ergibt sich, daß die Unterstützung der Kultur- und Kreativwirtschaft in Osnabrück teilweise verbal vorhanden ist, sich in der Praxis jedoch nicht auswirkt.

Vor diesem Hintergrund wurde die Initiative von Norbert Schmidt vom IuK Unternehmensnetzwerk sehr begrüßt. Er stellte zusammen mit Holger Schwetter in einer Session die Frage, ob eine Interessenvertretung für die Kultur- und Kreativwirtschaft gewünscht sei und wie sie organisiert werden könne. Eine solche Interessenvertretung wurde von den Teilnehmern gewünscht. Es wurde beschlossen, mögliche Interessenten nun in einer Initiative zu sammeln.

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